Mobiles Internet wächst
admin am 9. November 2011
Aktuelle Studien besagen, dass die Zahl der Anwender von mobilem Internet weiterhin rapide ansteigt. Prognosen zufolge wird es 2016 weltweit acht Milliarden Mobilfunkanschlüsse geben, womit sich das Datenvolumen in Handynetzen verzehnfacht. Der Großteil der Deutschen wird dann ein Smartphone besitzen – was auch aus wirtschaftlicher Sicht wichtig ist, weil man das potenzielle Wachstum des Bruttoinlandsproduktes eines Landes mittlerweile an der Geschwindigkeit seines Breitbandnetzes und der Nutzbarkeit ablesen kann.
Immenses Wachstum bis 2016
Die Experten sind sich einig: In den kommenden Jahren wird das mobile Internet weltweit an Bedeutung gewinnen und die Zahl der Nutzer wird bis 2016 immens steigen. Es heißt, das Datenvolumen wird sich demnach in den Handynetzen innerhalb der nächsten fünf Jahre verzehnfachen. Die Messungen des Datenverkehrs in diversen Netzen über mehrere Jahre hinweg dienen als Grundlage dieser Hypothese. Die Technisierung scheint heuer rasanter voranzuschreiten als jemals zuvor. Das liegt zwar auch an dem Ausbau der DSL Netze, aber in erster Linie am Mobilfunk, der sich in den letzten Jahren so schnell und so flächendeckend ausbreiten konnte wie keine Technologie zuvor. Etwa 3,9 Milliarden Menschen aus einer Weltbevölkerung von sieben Milliarden nutzen die praktische Mobilfunktechnologie. Da es auch viele Nutzer gibt, die über mehr als nur einen Anschluss verfügen, übersteigt die Zahl der Mobilfunkanschlüsse die der Nutzer bei Weitem. In diese Kategorie fallen vor allem Smartphones, Notebooks und neuerdings auch Tablets, die sich auf dem Weltmarkt durchzusetzen scheinen und schnelles Internet mit Bedienfreundlichkeit vereinen. In der Natur der Dinge liegt natürlich, dass auch weiterhin große regionale Unterschiede in der Nutzung bestehen. In vielen Ländern ist die Marktdurchdringung auch weiterhin gering und die Technisierung im Allgemeinen noch nicht sehr weit fortgeschritten.
Mehr Anschlüsse als Menschen
In wenigen Jahren wird es auf der Erde mehr Mobilfunkanschlüsse als Menschen geben. Selbst die Entwicklungsländer setzen, was die Zahl der Anschlüsse angeht, zu einer Aufholjagt an. Im vergangenen Quartal schafften es die entsprechenden Unternehmen in Afrika fast dreimal mehr Kunden zu gewinnen als die Länder in Westeuropa. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass der Markt hier schon übersättigter ist. Kamen tatsächlich nur zwei Prozent aller neuen Mobilfunknutzer in diesem Zeitraum aus Westeuropa, entfiehl der Großteil der neu gewonnen Kunden – knapp 40 Prozent – auf Länder wie China und Indien. Als Weltmeister der Handynutzer kann mit Fug und Recht China angesehen werden. Exemplarisch für das rapide Wachstum telefonieren dort mittlerweile rund 937 Millionen Menschen mit dem Mobiltelefon. Nicht mehr lange und das Land wird die Milliardenhürde überwunden haben. Bedenkt man, dass die letzte Volkszählung im Jahre 2010 ergeben hat, dass in China etwa 1,34 Milliarden Menschen leben, ist das überaus beachtlich.
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