Breitband für alle!
admin am 27. September 2011
Ganz egal ob privat oder im geschäftlichen Bereich, niemand kann heutzutage noch auf das Internet verzichten. Der Zugriff auf das World Wide Web ist inzwischen in ganz Deutschland möglich, doch an der Qualität mangelt es vielerorts noch. Denn während die Städte und größeren Gemeinden in der Regel über eine schnelle Breitbandverbindung verfügen, ist die Situation in ländlichen Regionen häufig schwieriger.
Will man hier surfen ist dies oft eher Frust statt Lust, denn vom High-Speed-Internet können viele Gemeinden nur träumen. Und so muss man sich auf lange Ladezeiten und Fehlermeldungen einstellen, wenn der Zeitrahmen des Browsers mal wieder überschritten worden ist. ISDN-Verbindungen können nur noch selten mit den neusten Entwicklungen im Netz Schritt halten und man schaut neidisch auf die urbanen Zentren, wo man auf http://www.tele2.de einfach so schnelles Internet anfordern kann.
Länder engagiert
Doch es scheint Fortschritte zu geben, denn sowohl die Länder als auch die Kommunen bemühen sich, auch die letzten weißen Flecken von der Breitbandlandkarte zu tilgen. Bestes Beispiel hierfür ist Niedersachsen, wo noch bis Ende diesen Jahres fast 300.000 neue Anschlüsse verfügbar sein sollen. Es ist geplant, dass in den nächsten Jahren mehr als 100 Millionen Euro in diesem Bereich investiert werden. Dabei gibt es Unterschiede in der Förderung. Zum einen sollen besonders rückständige Regionen als Cluster gefördert werden, hier ist in erster Linie das Wirtschaftsministerium verantwortlich. Zum anderen hilft das Landwirtschaftsministerium weiteren Landkreisen, die sich hierfür separat bewerben konnten. Doch nicht nur Niedersachsen verstärkt sein Engagement beim Ausbau von schnellen Internetverbindungen. Auch Bayern ist stark daran interessiert, in den nächsten Jahren auch kleinere und abgelegenere Orte an das Netz anzuschließen. Dasselbe gilt für einige weitere Bundesländer. In der Breite wird hierbei vor allem auf den klassischen Ausbau des Kabelnetzes gesetzt, neue Technologien werden eher zögerlich angenommen. Dabei bietet das Bereitstellen des Internets über Funk viele Chancen.
LTE als Alternative
Vor allem die LTE-Technologie ist eine echte Alternative zum Ausbau des Glasfaserkabelnetzwerks. Der neue Standard basiert auf der bereits bekannten UMTS-Technik, weswegen die Infrastruktur in Form von Funktürmen häufig schon zur Verfügung steht und nicht mehr errichtet werden muss. Lediglich die notwendigen technischen Komponenten sind noch zu installieren, um einen flächendeckenden Empfang des LTE-Signals zu ermöglichen. Da so keine Kabel verlegt werden müssen, ist der Ausbau dieser Technologie wesentlich günstiger als die herkömmliche Erschließung abgelegener Regionen über das Glasfasernetz. Hinzu kommt, dass die Übertragungsraten von LTE, den bisher bekannten deutlich überlegen sind. Schon jetzt können Nutzer mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde surfen.
Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare