Rechnungen kontrollieren

admin am 4. August 2010

Das kann Allen, sowohl Anbietern als auch Nutzern passieren oder auch gewollt sein – doch Tausende Rechnungen diverser Telefon- und Internetanbieter fallen jährlich falsch aus. Und das häufig zum Nachteil der Kunden. Kann passieren – aber oftmals wird der Irrtum einfach nicht bemerkt oder es flattert irgendwann eine Rechnung oder gar Mahnung samt Androhung eines Inkassounternehmens ins Haus, da ist der Schreck gleich groß und viele bezahlen lieber, aus Angst noch mehr Schwierigkeiten zu bekommen. Wichtig ist, auch im Zeitalter des Internets und der damit verbundenen Online-Rechnungen, jede einzelne Rechnung durchzusehen und auf mögliche Fehler zu kontrollieren. Das ist ein Zeitaufwand von höchstens vier Minuten, der jedoch viel Ärger ersparen möchte. Idealerweise speichert der verantwortungsbewusste Kunde die Rechnungsdateien auch ab, damit er sie im Falle einer Unklarheit stets parat hat und nicht lange in seinen E-Mails suchen muss oder sie gar gelöscht hat. Wer jedoch trotzdem eine Mahnung oder eine andere Androhung per Post erhält, sollte diese ganz in Ruhe überprüfen – auf keinen Fall einfach bezahlen.

Rechnung zurückweisen

Häufig handelt es sich bei Rechnungen oder Mahnungen von völlig fremden Unternehmen um Betrüger im Internet, die versuchen, durch Einschüchtern der Nutzer mit Anwaltsandrohungen oder einer negativen Schufa-Eintragen, diese zur Zahlung einer nicht beanspruchten Leistunge zu bringen. Doch in den meisten Fällen ist nie ein Vertrag zustande gekommen. Wichtig ist nun, die zugestellte Rechnung zu erst einmal zurückzuweisen – und das in schriftlicher Form. Denn im Falle eines Rechtsstreites sind solche Dokumente ausßerordentlich wichtig und können vor Gericht verwendet werden.

Sorgfältiges Verhalten im Netz

Allerdings sind die Nutzer nicht immer ganz unschuldig. Denn auch wenn tolle Angebote auf den Websites von Anbietern schnell zum Weiterklicken, Bestellen oder Testen verlocken gilt: Immer erst gut durchlesen. Denn oftmals versteckt sich der Haken im Kleingedruckten, damit bewegen sich die Anbieter zwar bereits auf rechtlich fraglichem Gebiet, bekommen aber trotzdem häufig Recht, da auch der Nutzer verpflichtet ist, sorgfältig mit seinen Willenserklärungen umzugehen. Daher sollte jeder Klick überlegt sein – zumindest wenn man sich nicht sicher ist, um was es sich gerade handelt. Wem trotz der Vorsichtsmaßnahmen einmal falsche Post nach Hause flattert, kann sich jederzeit mit der Verbraucherschutzzentrale oder einem Anwalt auseinandersetzen, um nicht unnötig zur Kasse gebeten zu werden.

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